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Meldung vom: 19.04.2016 - 10:04 Uhr

Forschungsergebnisse zum ersten Offshore-Windpark alpha ventus

Kassel / Bremerhaven – Neues Offshore-Windkraft-Wissen auf breiter Front sollte im Rahmen der Forschungsinitiative RAVE (Research at alpha ventus), an der sich über 100 Forscher an Deutschlands erstem Offshore-Windpark alpha ventus beteiligten, gewonnen werden. Was zur Offshore-Windenergie erforscht wurde, liegt nun auch in Buchform auf 285 Seiten vor.

Die Entwicklung eines Überwachungsmodells für die Gründungen auf See gehörte ebenso zum Forschungsauftrag von RAVE wie die Weiterentwicklung von einzelnen Offshore-Komponenten. Noch Zukunftsmusik ist die Konstruktion intelligenter, adaptiver Rotorblätter („Smart Blades“), doch auch hier wurden im Rahmen von RAVE erste Ansätze entwickelt und Konzepte erprobt. Das sind nur einige Beispiele des umfangreichen Forschungsprogramms im Umfeld des ersten deutschen Offshore-Windparks rund 40 Kilometer nördlich der Nordseeinsel Borkum.

Lasermessungen ganzer Windfelder, Windstrom-Prognosen, Netzintegration etc.
Industrie- und anwendungsreif sind nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES dagegen die konstruierten neuen Lidargeräte für die Lasermessungen ganzer Windfelder vor und hinter für den Anlagen. Mit diesen Systemen lassen sich Abschattungsverluste und Nachlaufcharakteristika von Offshore-Windparks analysieren. Wie der Windstrom aus Offshore-Windparks sich verlässlich prognostizieren und in die Energieversorgung integrieren lässt, wurde im Forschungsvorhaben Netzintegration untersucht. Weitere Projekte befassten sich mit Sonartranspondern zur Vermeidung von Kollisionen mit U-Booten, den Einflüssen von Salz und Korrosion auf die Offshore-Bauwerke sowie der Entwicklung eines telemedizinischen Notfallkonzeptes, falls es zu Unfällen in Offshore-Windparks kommen sollte.

Turbulenzparametrisierung und ökologische Begleitforschung
Grundlagenforschung im RAVE-Projekt leistete dagegen die Turbulenzparametrisierung und die Beschreibung der maritimen atmosphärischen Grenzschicht. Hier zeigt sich ein ganz erheblicher Einfluss der vertikalen Feuchteflüsse über dem Meer – die „Verdunstung“ - für die Entstehung von Turbulenzen. Auch die ökologische Begleitforschung zu alpha ventus wiederum setzte und setzt Maßstäbe: Mit dem Standarduntersuchungskonzept zur Ermittlung der Auswirkungen von Offshore-Windenergieanlagen auf die Meeresumwelt, das für neue Offshore-Windparks verbindlich anzuwenden ist, setzte die ökologische Begleitforschung Maßstäbe. Hierzu gehören beispielsweise Schallminderungsmaßnahmen auf See

Offshore-Windenergie allgemeinverständlich für die interessierte Öffentlichkeit
Die Buchpublikation „Meer-Wind-Strom“ stellt die Ergebnisse zu alpha ventus aus mehrjähriger Forschung vor. Die Herausgeber Michael Durstewitz vom Fraunhofer IWES in Kassel und Dr. Bernhard Lange vom Fraunhofer IWES in Bremerhaven leiten die Koordination der Forschungsinitiative RAVE. Die Berichte der Forscher wurden von dem Wissenschaftsjournalisten Björn Johnsen (Windmedia) bearbeitet. Dabei gingen alle Beteiligten neue Wege: Weg vom reinen Wissenschaftstext, hin zu mehr Allgemeinverständlichkeit für eine breite interessierte Öffentlichkeit. Zahlreiche „Storys am Rande“ gestatten zudem einen Blick hinter die Kulissen der Offshore-Vorhaben. „Offshore-Windenergie in Deutschland geht jetzt erst richtig los“, sagen die Herausgeber, „wir Forscher wollen unseren Beitrag dazu leisten und freuen uns darauf.“

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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