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Meldung vom: 23.02.2017 - 08:30 Uhr

Uniper-Chef stellt sich auf Kohleausstieg ein

Berlin - Uniper-CEO Klaus Schäfer war Mitte Februar anlässlich einer Anhörung im Deutschen Bundestag und hat dort zur Zukunft der Kohleverstromung in Deutschland gesprochen. Ob der Ausstieg aus der Kohle kommen wird oder nicht, muss demnach mit Uniper nicht mehr diskutiert werden.

Schäfer erklärte, dass keine neuen Kohlekraftwerke nach 2018 mehr zu erwarten seien. Der Kohleausstieg stehe damit faktisch fest. Ihm geht es vor allem um Perspektiven für die betroffenen rund 13.000 Arbeitnehmer bei Uniper, einem der größten Stromversoger in Europa mit einem starken Anteil fossiler Energieträger.

Schäfer: Es geht nur noch um das „Wie“ und „Wann“ des Kohleausstiegs
Schäfer sagte im Rahmen der Anhörung „Grüner Kohledialog“ von Bündnis90/Die Grünen im Bundestag: „Die Energiewende kann nur im gesellschaftlichen Konsens gelingen. Es geht darum, sich auf ein Energiesystem der Zukunft zu verständigen. Neue Kohlekraftwerke nach 2018 sind nicht zu erwarten. Damit steht der Kohleausstieg faktisch fest. Entscheidend ist also nicht das „Ob“, sondern das „Wie“ und insbesondere das „Wann“. Klimatechnisch ist dies richtig, aber auch die Versorgungssicherheit und die Bezahlbarkeit gehören geklärt, so der Uniper-Manager.

Uniper will Energiezukunft mitgestalten
Schäfer betonte weiter, dass er die Verantwortung für rund 13.000 Mitarbeiter und zahlreiche Aktionäre trage. Nur wenn für die Betroffenen neue Perspektiven geschaffen würden, könne es gesellschaftliche Akzeptanz geben. „Uniper will den Weg in die Energiezukunft aktiv gestalten. Daher freue ich mich auch besonders über die heutige Diskussion mit den Grünen“, so der CEO des Energieversorgers.

Über 4.000 MW Kohlekraftwerke in Deutschland

Uniper zählt international zu den großen Stromerzeugern. In einer Unternehmenspräsentation von April 2016 listet Uniper dabei Kraftwerke mit insgesamt rund 31.000 MW Leistung auf. In Deutschland kommt das Unternehmen demnach auf etwa 12.000 MW, davon rund 3.200 MW im Bereich Steinkohle und weitere 900 MW im Bereich der Braunkohle.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

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