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Meldung vom: 14.03.2017 - 09:21 Uhr

Envitec steigert Flexibilität in Biogasanlage

Lohne – Mit dem Zubau von Blockheizkraftwerken kann die Flexibilität von Biogasanlagen gesteigert werden. Das bringt auch einen Mehrwert für das Stromsystem und damit für die Energiewende in Deutschland. Ein Projekt im nördlichsten Dorf Nordrhein-Westfalens zeigt, wie es geht.

Die Biogasanlage in Preußisch Ströhen im Kreis Minden-Lübbecke wurde um zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) von GE Jenbacher erweitert. Das sichert die Zukunft der Anlage, teilt Biogasspezialist Envitec Biogas aus Lohne in Niedersachsen mit.

Start- und Stoppverhalten der Biogasanlage verbessert
Die Betreiber der Bioenergie Preußisch Ströhen haben die Anlage mit je einem 901 Kilowatt (kW) starken BHKW aufgerüstet. Bislang bestand die Anlage aus zwei jeweils 500 kW großen Standardanlagen. Durch die Erweiterung kann die Biogasanlage nun im saisonalen Betrieb gefahren werden. „Dadurch ist beispielsweise ein gesteigerter Wärmeverkauf in der kalten Jahreszeit möglich“, erklärt Gerd Meemken, Vertriebsexperte der Envitec Service GmbH & Co KG. „Durch die Verwendung der 4er-Reihe von GE Jenbacher hat die Anlage einen noch besseren Wirkungsgrad“, so Meemken. Zudem weise die Anlage ein sehr gutes Start- und Stoppverhalten durch den Einsatz eines von GE entwickelten Verfahrens auf. „Gerade flexibilisierte Anlagen müssen im Anfahren und Anhalten der Anlage reibungslos funktionieren“, sagt Meemken.

Gesetzliche Prämien fördern Flexibilisierung von Biogasanlagen

Vom Gesetzgeber geschaffene Prämien fördern die Flexibilisierung. Eine erweiterte BHKW-Leistung und die Ausrichtung der Erzeugung von grünem Strom am Bedarf lohnt sich, so Envitec. „Flex-Anlagen wie die Bioenergie Preußisch Ströhen können im Unterschied zu Wind- und Solarkraft bedarfsgerecht und zeitgenau Strom erzeugen, was sie interessant macht für Netzbetreiber“, erklärt auch Envitec-Vertriebsleiter Jan Meistermann. Bislang hat Envitec insgesamt fünf Biogasanlagen flexibilisiert, darunter eine Anlage, die im Eigenbetrieb des Unternehmens läuft. „Aktuell beraten wir aber rund zehn weitere Bestandsanlagenbetreibern rund um mögliche Flexibilisierungspakete“, sagt Meistermann.

Nutzung der Abwärme als kann Wirtschaftlichkeit zusätzlich steigern
Zudem setzte Envitec Biogas auch auf die zunehmende Nutzung von Wärme. „Genau an diesem Punkt setzen wir mit unserem Behälterbau für Wärmespeicher ein“, so Meistermann weiter. Ein stark gedämmter und versiegelter Spannbetonbehälter mitsamt technischer Ausstattung hilft dabei, Prozesswärme als nahhaltige Energieversorgung einzusetzen und vor allem speicherbar zu machen. Damit erhöhe sich die Wirtschaftlichkeit zusätzlich.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

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