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Meldung vom: 20.03.2017 - 08:14 Uhr

IRES 2017: Speicherbranche fühlt sich ausgebremst

Düsseldorf – In der letzten Woche wurden auf der die 11. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2017) rund 4.200 Besucher aus mehr als 55 Ländern gezählt. Es wurden nicht nur die neuesten Entwicklungen aus Forschung und Wirtschaft gezeigt, sondern die Branche forderte auch besser Rahmenbedingungen von der Politik.

Neben der von Eurosolar e.V. organisierten IRES 2017 fanden auch die Konferenz und Fachmesse 6. Energy Storage Europe 2017 (ESE) der Messe Düsseldorf statt. Allgemeiner Konsens besteht laut Eurosolar unter den Akteuren darüber, dass die regulatorischen Rahmenbedingungen der rasanten Entwicklung in der Speicherbranche deutlich hinterher hinken oder sie sogar bewusst ausbremsen.

Speicheranwendungen auf der regulatorischen Ebene diskriminierungsfrei ermöglichen

Auf den Konferenzen mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Forschung sowie Wirtschaft und Finanzen informierten und vernetzten sich über 650 Experten. Rund 4.200 Besucher haben die diesjährige Fachmesse besucht. Die Zahlen bestätigen erneut die gute Position der IRES-Konferenz, der Energy Storage Europe Conference sowie der Fachmesse als führende Plattform rund um Speichertechnologien. Dabei spielen Batteriespeichern ebenso eine Rolle wie thermische und mechanische Speicher bis hin zur Power-to-Gas-Technologie. Doch die Akteure sind laut Eurosolar unzufrieden mit den regulatorischen Rahmenbedingungen für Speicheranwendungen.

Tobias Jaletzky, Geschäftsführer von Eurosolar, erklärte: „Die breite Markteinführung von Speicheranwendungen und die Mehrfachnutzung bereits existierender Systeme muss auf der regulatorischen Ebene endlich diskriminierungsfrei ermöglicht werden.“ Die Beschleunigung der Energiewende, die Einführung einer neuen Energiemarktordnung mit erneuerbaren Energien und Speichern im Zentrum seien überfällig, findet Jaletzky.

Düsseldorfer Erklärung von 2016

Bereits im letzten Jahr sind laut Eurosolar aus den Beiträgen der Konferenz weitreichende Schlussfolgerungen abgeleitet worden. Gemeinsam mit den Akteuren aus Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Verbänden hat man mit der „Düsseldorfer Erklärung“ daraus resultierende Forderungen an die Bundes- und Landespolitik gerichtet. Inzwischen hat das Bundesland Brandenburg eine eigene Speicheroffensive gestartet und Nordrhein-Westfalen die Forderung nach einer nationalen Speicherstrategie als Antrag im Bundesrat eingebracht.

Trotz dieser positiven Entwicklungen stellen die derzeitigen regulatorischen Rahmenbedingungen nach wie vor die entscheidenden Hemmnisse für den Erfolg von Energiespeichern dar. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird Eurosolar im November mit der Energieagentur.NRW das 4. IRES-Symposium in Berlin veranstalten. Im kommenden Jahr werden die 12. IRES und die 7. ESE dann vom 13. bis 15. März 2017 in Düsseldorf ihre Pforten öffnen.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

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