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Meldung vom: 18.04.2017 - 13:37 Uhr

RENIXX und Dax unter Druck: Solaredge Schlusslicht – Canadian Solar verkauft Solarparks – Uniper-Aktie wird hochgestuft

Münster – An den Aktienkurven von RENIXX World und Dax ist am Dienstagmorgen ein deutlicher Knick nach unten erkennbar. Die Gründe dürften politisch sein.

Ein wichtiger Wahltermin steht unmittelbar bevor: Die äußerst enge Präsidentschaftswahl in Frankreich startet am kommenden Wochenende. Dabei haben vier Kandidaten mit unterschiedlichsten politischen Zielsetzungen durchaus Chancen, in die Stichwahl zu kommen. Überraschend ist, dass auch die britische Premierministerin Theresa May neu wählen lassen will. Bereits im Juni soll das Königreich über eine neue Regierung entscheiden, angeblich, um gestärkt in die Brexit-Verhandlungen zu starten. Doch auch dieser Plan birgt Unsicherheit und Risiken, wie sich in den Aktienkursen zeigt. Der weltweite Aktienindex für erneuerbare Energien RENIXX gibt um ein Prozent auf 446,54 Punkten nach, der Dax nach anfänglichen Gewinnen um 0,6 Prozent auf 12.031 Punkte.

Amerikanisch-israelischer Wechselrichter-Hersteller Solaredge Schlusslicht im RENIXX

Im RENIXX landet das Wertpapier des israelischen Herstellers von Photovoltaik-Wechselrichtern Solaredge mit einem Kursminus von 4,1 Prozent auf 14,26 Euro am Indexende. Neue Nachrichten des Unternehmens mit Hauptsitz in Fremont in Kalifornien liegen nicht vor. Auf der Verliererliste folgen die Anteilsscheine von China High Speed Transmission (-3,7 Prozent, 0,94 Euro) und von Meyer Burger aus der Schweiz (-3,6 Prozent, 0,75 Euro). Gefragt ist hingegen die Aktie des kanadischen Solarmodul-Herstellers Canadian Solar (+4,4 Prozent, 12,48 Euro). Das Unternehmen hatte Ende der letzten Woche über den Verkauf von zwei Solarkraftwerken mit einer Leistung von zusammen knapp 70 Megawatt (MW) in China berichtet.

Übernahmegerüchte unter deutschen Energieversorgern
Im Dax zählt die Eon-Aktie mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 7,29 Euro zu den wenigen Gewinnertiteln. Das Papier der Eon-Tochter Uniper wurde von den Analysten der Societe Generale kommentiert, und zwar positiv. Das Rating wurde von "hold" auf "buy" hochgestuft und das Kursziel von 13,60 auf 18,50 Euro angehoben. Die Aktienexperten sprechen Berichten zufolge von „enormen Dividendensteigerungen zu einem attraktiven Preis“. Die Uniper-Aktie klettert um 1,7 Prozent auf 15,82 Euro (Börse Xetra). Die RWE-Aktie gibt hingegen um 1,2 Prozent auf 15,55 Euro nach. RWE-Chef Rolf Schmitz hatte Spekulationen über ein Interesse an Uniper gedämpft. Derartige Fantasien waren von ihm zuletzt selbst befeuert worden. Sowohl Uniper als auch RWE konzentrieren sich auf Kraftwerke im konventionellen Energiesektor. Die Aktie der RWE-Zukunftsgesellschaft Innogy verteuert sich um ein halbes Prozent auf 36,08 Euro (Xetra). Alle Kurse stammen, sofern nicht anders gekennzeichnet, von der Börse Stuttgart.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

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