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Meldung vom: 20.04.2017 - 09:24 Uhr

Neue Wechselstrom-Batterien bieten höhere Effizienz

Osnabrück - Auf der diesjährigen Hannover Messe werden zwei hochinnovative, richtungweisende Forschungsarbeiten vorgestellt. Eine neuartige Wechselstrom-Batterie sowie eine bidirektionale Schnellladesäule sollen den Markt revolutionieren.

Gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern wird Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Pfisterer von der Hochschule Osnabrück neue Wege der Energiespeicherung in Batterien auf der Messe vorstellen.

Vorteile der neuen Wechselstrom-Batterie in Großspeichern und Elektroautos
Die neuartige Batterie kann beispielsweise als Großspeicher in der Industrie betrieben werden oder als Quartiersspeicher von Wohneinheiten überschüssige Energie aus Solaranlagen zur späteren Nutzung speichern. Auch in der Elektromobilität spielt die neuartige Wechselstrombatterie, auch Alternating Current oder AC-Batterie genannt, ihre Vorteile aus. Das Besondere: „Üblicherweise besteht die Batterie eines Elektroautos aus vielen einzelnen Zellen, die wie eine Kette aneinandergereiht sind. Das schwächste Glied bestimmt die Stärke der gesamten Kette“, erläutert Pfisterer. Ist die schwächste Zelle leer, nützt auch die restliche Energie in den anderen Batteriezellen nichts mehr. Und sollte eine Zelle defekt sein, bleibt das Fahrzeug liegen. Der komplette Stromspeicher muss ausgetauscht werden.

Bei der AC-Batterie gibt es diese lange Kette nicht mehr. „Die Batterie ist in mehrere Batteriemodule unterteilt, die durch unsere neuartige Leistungselektronik dynamisch miteinander verschaltet werden. Ist eine Zelle leer, während die anderen noch Energie gespeichert haben, klinkt sich das leere Batteriemodul einfach aus dem Verbund aus“, schildert Pfisterer weiter. Sie leitet den Strom an sich vorbei. Die Anderen liefern weiter Energie.

Neue Schnellladesäule - das E-Auto als elektrischer Haus-Stromspeicher
Hochinnovativ ist auch die neue bidirektionale Schnellladesäule, die im Zuge des Forschungsprojektes „lokSMART Jetzt!2“ entwickelt wurde. Dabei dient ein Elektrofahrzeug als Energiespeicher und kann Energie aufnehmen beziehungsweise bei Bedarf abgeben. Die Ladesäule wirkt also in zwei Richtungen, deshalb bidirektional. Weil ein Elektroauto viele Stunden am Tag nur rumsteht, kann es temporär auch als Batteriespeicher verwendet werden. Zu Zeiten erhöhten Energiebedarfs kann Strom auch wieder an das häusliche Netz abgegeben werden.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

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